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Energiewende

Kernforderungen für die Energiewende

Nach der Bundestagswahl 2017 werden die Weichen für den zweiten Teil der Energie­wende gestellt: Nach dem bisherigen reinen Fokus auf erneuerbare Erzeugungs­kapazitäten wird es dann um die Optimierung des Gesamtsystems gehen müssen.

Die Energiewende klappt nur, wenn wir die Kosten im Griff behalten und das System von Angebot und Nachfrage funktioniert. „Efficiency First“ ist das Zauberwort. Das heißt NICHT Energieeffizienz als Selbstzweck, sondern Gleichrangigkeit mit Investitionen in Erzeugung. Das vermeidet „Stranded Assets“ und führt zu einem volkswirtschaftlichen Kostenoptimum des Energiesystems.

Unter zunehmend komplexeren Bedingungen und Wechselwirkungen müssen Energieeffizienzlösungen noch besser umgesetzt werden, um die versprochene Energieeffizienz auch tatsächlich abzuliefern und langfristig sicherzustellen. Das ist wichtig, um das Vertrauen von Energieverbrauchern nicht zu verlieren, staatliche Fördermittel sorgsam zu verwenden und letztendlich die angestrebten Klima- und Energieziele auch wirklich zu erreichen.

Die Bundesregierung hat sich ambitionierte Ziele gesteckt – z. B. Halbierung des Gesamtenergieverbrauchs bis 2050. Die politischen Instrumente aber sind nicht so gestaltet, dass sie auf diese Ziele direkt einzahlen. Ein Paradigmen-wechsel muss eingeleitet werden: Messbare Effizienzerfolge müssen belohnt und langfristig gesichert, nachweisliche Energieverschwendungen verhindert werden. Wesentlich ist das Ergebnis, nicht die Technologien.

Viele Energieeffizienzpotenziale werden nicht realisiert, obwohl sie aus Investitionssicht wirtschaftlich sind. Das liegt an den versteckten Transaktions-, Opportunitäts- und Risikokosten, denn der Markt ist kleinteilig und intransparent. Digitalisierung bietet hier enorme Chancen, diese Kosten zu senken und damit attraktivere Geschäftsmodelle für die eingesparte Kilowattstunde zu schaffen.

Statements

Maria Krautzberger (Präsidentin Umweltbundesamt)

"... Für mich ist klar: Ohne eine ehrgeizige Effizienzpolitik..."

Kees de Vries, MdB (CDU)

"...weil ohne Energieeffizienz die Energiewende nicht gelingen kann..."

Eva Bulling-Schröter, MdB (DIE LINKE)

"...weil es sozial ist, Energie einzusparen, Strom einzusparen..."

Doris Barnett, MdB (SPD)

"...weil sie Grundbestandteil einer guten Klimapolitik ist."

Johannes Kahrs, MdB (SPD)

"...dass wir unseren Wohlstand im Land halten..."

Anja Hajduk, MdB (Grüne)

"...gut für innovative Arbeitsplätze."

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