Pumpen sind Grundbestandteil fast jeder Produktion. Entsprechend kann durch effiziente Pumpen viel Energie eingespart werden. Wie sehr sich die Effizienz von Pumpen verbessert hat, verdeutlichte die KSB AG bei einer gemeinsamen Führung mit den Bundestagskandidaten Raik Dreher (Die Grünen) und Dr. Thomas Schell (FDP) durch ihren „Jurassic Park“. Auf dem 140 Jahre alten KSB-Werksgelände befinden sich zahlreiche historische Pumpen, an Hand derer  die technische Entwicklung der Maschinen veranschaulicht wird.

Demonstration am Objekt

In den Werkshallen geht es hingegen hochmodern zu. Die Politiker zeigten sich beeindruckt von der Evolution der Maschinen, die nicht nur immer handlicher, sondern auch immer effizienter geworden sind. Neben der Besichtigung der Ausstellungsstücke wurde den Teilnehmern der Führung eindrücklich demonstriert, was Pumpen leisten: Mit einer Handkurbel pumpte Herr Dreher Wasser in eine Glasröhre. Das gestaltete sich deutlich schwieriger als erwartet.

Energieeffizienz beschäftigt Politiker

Energieeffizienz ist nicht nur für den Weltkonzern aus der Rhein-Main-Region ein großes Thema. Deutschlandweit sind rund 600.000 Menschen in der Effizienzbranche tätig. Im Anschluss an die Führung fand deswegen eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Energieeffizienz in der nächsten Legislaturperiode statt. Die Bundestagsabgeordnete Doris Barnett (SPD) und die Bundestagskandidaten Torbjörn Kartes (CDU), Raik Dreher (Grüne) Dr. Thomas Schell (FDP) und David Schwarzendahl (DIE LINKE, Vertretung von Gerald Unger) diskutierten das Prinzip „Efficiency First“ als Grundprinzip zukünftiger Energieeffizienzpolitik. Hier wurde unter anderem über die Notwendigkeit zuverlässiger politischer Rahmenbedingungen diskutiert. Aus Sicht der Energieeffizienzbranche gehört dazu eine Effizienzstrategie für den Industriesektor genauso wie die Beseitigung von Fehlanreizen, die Energieeffizienz verhindern. Degressive Abschreibungen bei Energieeffizienznachweis könnten ebenfalls einen wichtigen Beitrag leisten.